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Suchbegriff: Branchentrends und Analysen

Die Rohölpreise stiegen deutlich an, da Winterstürme die Produktion in den USA und die Logistik an der Golfküste beeinträchtigten, verbunden mit geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und Versorgungsproblemen in Kasachstan. Brent-Rohöl stieg auf über 67 USD und WTI näherte sich 62 USD, während Schätzungen zufolge 2 Millionen Barrel pro Tag weniger gefördert wurden. Der Anstieg spiegelt sowohl unmittelbare wetterbedingte Versorgungsengpässe als auch allgemeine geopolitische Risikoprämien wider.
Die Europäische Union und Indien haben ein historisches Freihandelsabkommen geschlossen, das die Zölle auf die meisten Waren abschafft oder senkt und eine Handelszone mit fast 2 Milliarden Menschen schafft. Das Abkommen soll die EU-Exporte nach Indien bis 2032 verdoppeln und europäischen Unternehmen jährlich 4 Milliarden Euro an Zöllen einsparen. Es ist zwar nicht so umfassend wie das Abkommen zwischen der EU und dem Mercosur, stellt jedoch eines der größten jemals ausgehandelten Handelsabkommen dar und wird angesichts der Spannungen mit den USA und China als geopolitisch bedeutsam angesehen.
Lonza wird für 2025 voraussichtlich ein deutliches Umsatz- und Gewinnwachstum verzeichnen, das durch starke Trends im Bereich des pharmazeutischen Outsourcings und die Übernahme einer ehemaligen Roche-Anlage in Kalifornien getrieben wird. Analysten schätzen den Umsatz auf 7,538 Milliarden CHF (gegenüber 6,574 Milliarden im Jahr 2024) und den Nettogewinn auf 1,005 Milliarden CHF. Das Unternehmen hat sich in drei CDMO-Geschäftsplattformen umstrukturiert und plant die Veräußerung seines Segments „Capsules & Health Ingredients”. Die Lonza-Aktie hat sich seit Jahresbeginn besser entwickelt als der SMI-Index, und die meisten Analysten halten an ihrer Kaufempfehlung fest.
Swisscom, der größte Telekommunikationsanbieter der Schweiz, hat Preiserhöhungen für Privatkundenverträge angekündigt, die am 1. April 2026 in Kraft treten. Internet- und Mobilfunkverträge werden um 1,90 Franken pro Monat teurer, während TV- und Festnetzdienste um 90 Rappen pro Monat steigen werden. Die Preiserhöhung betrifft sowohl Neukunden als auch Bestandskunden, wobei Basisdienste, Prepaid-Angebote und bestimmte Mobilfunk- und Kinderverträge ausgenommen sind. Als Gründe für die Anpassung nennt das Unternehmen den Preisverfall in der Branche und die gestiegenen Anforderungen an die Dienstleistungen.
Fondsmanager Bart Geukens von DPAM erörtert Chancen für europäische Small Caps und hebt Belimo als vielversprechendste europäische Aktie für Anleger hervor, die von der Expansion der US-Rechenzentren profitieren möchten. Er verweist auf verbesserte Fundamentaldaten in Europa, Kapitalabflüsse aus den USA nach Europa und attraktive Sektoren wie Halbleiter, Elektrifizierung und Finanzen. In dem Interview werden Qualitätsinvestitionen mit angemessenen Bewertungen und einem starken Management als wichtige Erfolgsfaktoren hervorgehoben.
Citigroup hat die Berichterstattung über die Schweizer Pharmariesen Novartis und Roche mit Kaufempfehlungen wieder aufgenommen und bevorzugt Novartis als Top-Pick, während Roche aufgrund verbesserter Aussichten für die Pipeline ebenfalls positiv bewertet wird. Novartis erhält ein Kursziel von 133 CHF und Roche von 400 CHF, wobei beide Aktien seit Jahresbeginn eine starke Performance zeigen. Der positive Ausblick basiert auf einem anhaltenden Gewinnwachstum und einer robusten Forschungspipeline im Pharmasektor, wobei Roche zusätzlich erfolgreiche Phase-II-Ergebnisse für sein Medikamentenkandidat CT-388 zur Gewichtsreduktion meldet.
Präsident Trump kündigte eine Erhöhung der Zölle auf südkoreanische Importe wie Autos, Holz und Medikamente von 15 % auf 25 % an und begründete dies damit, dass der südkoreanische Gesetzgeber ein zuvor vereinbartes Handelsabkommen nicht umgesetzt habe. Mit diesem Schritt setzt Trump auch in seiner zweiten Amtszeit auf Zölle als außenpolitisches Druckmittel, was bei Ökonomen Besorgnis auslöst und vor dem Obersten Gerichtshof rechtlich angefochten wird.
Die Rohstahlproduktion der USA übertraf 2025 erstmals seit 26 Jahren die Japans, wodurch die USA nach China und Indien zum drittgrößten Stahlproduzenten der Welt aufstiegen. Diese Verschiebung wurde durch die Zollpolitik der Trump-Ära und einen Boom beim Bau von KI-Rechenzentren vorangetrieben, während die japanische Stahlproduktion aufgrund billiger chinesischer Importe auf ein 56-Jahres-Tief fiel. Japanische Unternehmen wie Nippon Steel investieren Milliarden in US-Anlagen, um vom wachsenden Markt zu profitieren.
Analysten sagen voraus, dass der Energiesektor einen deutlichen Anstieg von 20 % erleben könnte. Technische Analysen deuten auf ein starkes Leistungspotenzial hin, das durch Faktoren wie Ölpreise und die Auswirkungen von Winterstürmen auf die Energienachfrage angetrieben wird.
Der chinesische Möbelhändler Markor Home Furnishings sieht sich aufgrund des anhaltenden Abschwungs auf dem chinesischen Immobilienmarkt mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert, darunter Ladenschließungen und Probleme bei der Bezahlung der Mitarbeiter. Das Unternehmen versucht nun, durch Diversifizierung in neue Geschäftsbereiche eine Trendwende herbeizuführen.

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